{"id":1431,"date":"2018-02-19T09:32:04","date_gmt":"2018-02-19T07:32:04","guid":{"rendered":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=1431"},"modified":"2018-05-09T13:09:49","modified_gmt":"2018-05-09T11:09:49","slug":"effizient-mit-energie-umgehen-auftaktveranstaltung-des-neuen-netzwerks-energie-und-ressourceneffizienz-der-ile-passauer-oberland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=1431","title":{"rendered":"Effizient mit Energie umgehen &#8211; Auftaktveranstaltung des neuen Netzwerks Energie- und Ressourceneffizienz der ILE &#8222;Passauer Oberland&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Elektronische Z\u00e4hler f\u00fcr \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, gemeinsame Kl\u00e4rschlammentsorgung, Energieberatung, Klimaschutzprojekte in Schulen &#8211; die Vorhaben des neu gegr\u00fcndeten Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerks der elf Gemeinden der ILE &#8222;Passauer Oberland&#8220; hat Energie- und Netzwerkmanager Matthias Obermeier vom Planungsb\u00fcro Nigl und Mader bei der Auftaktveranstaltung des Netzwerks im Rudertinger Rathaus vorgestellt.<\/p>\n<p>Der Neukirchner B\u00fcrgermeister Georg Steinhofer, Vorsitzender des Handlungsfelds &#8222;Energie und Umwelt&#8220;, er\u00f6ffnete die Auftaktveranstaltung vor B\u00fcrgermeisterkollegen, darunter ILE -Vorsitzender Stephan Gawlik aus F\u00fcrstenstein, Gesch\u00e4ftsleiterin und Energiebeauftragten, bei der es um einen Rahmen- und Zeitplan f\u00fcr die Vorhaben in den n\u00e4chsten drei Jahren ging.<\/p>\n<div id=\"attachment_1460\" style=\"width: 867px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1460\" class=\"wp-image-1460 size-full\" src=\"https:\/\/passauer-oberland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Auftakt.png\" alt=\"\" width=\"857\" height=\"287\" \/><p id=\"caption-attachment-1460\" class=\"wp-caption-text\">Gemeinsam geht es besser: Das neue Netzwerk Energie- und Ressourceneffizienz der ILE &#8222;Passauer Oberland&#8220; unter dem Vorsitz von B\u00fcrgermeister Stephan Gawlik (4.v.l.) aus F\u00fcrstenstein und dem Leiter des Handlungsfeldes Energie und Umwelt, B\u00fcrgermeister Georg Steinhofer (6.v.l.), plant mit Netzwerkmanager Matthias Obermeier (5.v.l.), Gesch\u00e4ftsleitern, Energieberatern und Netzwerkberatern ein elektronisches Mess- und Kontrollingsystem f\u00fcr den Verbrauch von Strom, Wasser und Erdgas in den Gemeinden aufzubauen.<\/p><\/div>\n<h4><\/h4>\n<h4>Vorteile des Monitoring-Systems<\/h4>\n<p>Netzwerkmanager Matthias Obermeier, der auch den B\u00fcrgerenergiestammtisch Sittenberg betreut, stellte das neue F\u00f6rderprogramm f\u00fcr das Energie- und Ressourcennetzwerk vor, das bis Ende 2020 Bundesmittel zuerst in H\u00f6he von 70 Prozent und in den Folgejahren jeweils von 50 Prozent vorsieht. Als Energie- und Ressourcenberater fungieren Tobias Ehrnb\u00f6ck und Markus Killinger von Nigl und Mader. Geplant sei der Aufbau eines automatischen Mess- und Controllingsystems sowie einer elektrischen Netzwerkplattform, um viertelst\u00fcndlich den Verbrauch von Strom, W\u00e4rme und Gas zu erfassen, die Werte zu speichern und an einen zentralen Server f\u00fcr alle Gemeinden zu \u00fcbertragen, erl\u00e4uterte Killinger. Energetische Optimierungen von Liegenschaften, gemeinsame Kl\u00e4rschlammentsorgung, Klimaschutzprojekte in Schulen und Energietipps in den Gemeindebl\u00e4ttern w\u00fcrden fortgesetzt. Zusch\u00fcsse gebe es f\u00fcr Personal und Hardware. Killinger riet den Gemeinden, Arbeitskreise f\u00fcr Energie und Ressourcen einzurichten. Der Zeitplan sehe vor, im Februar noch Auftaktgespr\u00e4che in den Kommunen zur Optimierung der gemeindlichen Einrichtungen zu f\u00fchren und F\u00f6rderantr\u00e4ge f\u00fcr Kl\u00e4ranlagenchecks zu stellen. Im M\u00e4rz werde das Mess- und Controllingsystem f\u00fcr ein Geb\u00e4ude je Gemeinde aufgebaut.<\/p>\n<p>2019 st\u00fcnden au\u00dferdem eine Messe oder Informationsveranstaltung mit dem Schwerpunkt Energie und Ressourcen und regionalen Unternehmen auf dem Programm, sagte Obermeier. Das Mess- und Kontrollsystem in den Gemeinden solle bis dahin stehen. Zun\u00e4chst aber w\u00fcrden der Ist-Zustand beim Energieverbrauch ermittelt, die Z\u00e4hler installiert, Sollziele festgelegt und ein Monitoring mit monatlicher und j\u00e4hrlicher Auswertung entwickelt, sagte Killinger. Auch der Ressourcenkonsum werde auf den Pr\u00fcfstand gestellt und der Stoffstrom analysiert. Man nehme die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen unter die Lupe, vergleiche Heizkosten und pr\u00fcfe Nahw\u00e4rmenetze, etwa f\u00fcr Neubaugebiete wie in Ruderting. Gemeinsame Ausschreibungen f\u00fcr Strom, Erdgas und Kl\u00e4rschlamm gebe es mit \u00c4nderungen weiterhin. Noch bis zum Jahresende werde die Ausbildung zum kommunalen Energiewirt gef\u00f6rdert. In der Diskussion ging es um die Vorteile des Monitoring-Systems. Damit lie\u00dfen sich &#8222;Ungereimtheiten&#8220; aufdecken, etwa hoher Wasserverbrauch in der Schule w\u00e4hrend der Ferien, sagte Obermeier. Das Messstellenbetriebsgesetz schreibe auch f\u00fcr private Haushalte bis 2032 elektronische Z\u00e4hler vor.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist sehr begr\u00fc\u00dfenswert, dass es im Handlungsfeld Energie und Umwelt weitergeht&#8220;, res\u00fcmierte ILE-Vorsitzender Stephan Gawlik. Erstmals st\u00fcnden F\u00f6rdermittel des Bundes bereit, die auch f\u00fcr Kontrollz\u00e4hler flie\u00dfen, f\u00fcr die es bereits Gemeinderatsbeschl\u00fcsse gebe. Es sei sinnvoll, ein Controllingsystem einzuf\u00fchren, um fr\u00fch zu sehen, ob Verbr\u00e4uche aus dem Ruder laufen. Es gelte, auch Stra\u00dfenbeleuchtungen umzur\u00fcsten. Doch nicht nur die Kommunen verbrauchen Energie, auch die B\u00fcrger. Es sei daher wichtig, die Endverbraucher zu erreichen, zum Beispiel mit Energieberatung. B\u00fcrgermeister Steinhofer riet den Gemeinden, Schwerpunkte zu setzen. Mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung sei viel erreicht worden. Nun gehe es an die praktische Umsetzung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Von Nahw\u00e4rmenetz bis PV-Freifl\u00e4chenanlage<\/h4>\n<p>Zu Beginn pr\u00e4sentierte Netzwerkmanager Obermeier vielf\u00e4ltige bisherige T\u00e4tigkeiten, zum Beispiel das Konzept zur Kl\u00e4rschlammentsorgung, die Vorstellung einer Kl\u00e4rschlammpresse und die Exkursion zum Thema Kl\u00e4rschlammtrocknung. Weitere Konzepte betrafen die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik, energetische Optmierungen, Nahw\u00e4rmenetze und PV-Freifl\u00e4chenanlagen. Es habe Treffen von Hausmeistern und Energiebeauftragten gegeben. Gut angenommen worden seien die privaten Energieberatungen. Gemeinsame Ausschreibungen f\u00fcr Strom, Erdgas und Kl\u00e4rschlammentsorgung erfolgten, um bessere ERgebnisse zu erzielen. Anliegen seien zudem Klimaschutzprojekte in Schulen gewesen, die 2018\/19 weiter gehen. Auch Energiechecks und -analysen in Kl\u00e4ranlagen w\u00fcrden fortgesetzt.<\/p>\n<p>Als Beispiele f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten in den Gemeinden nannte Obermeier das Nahw\u00e4rmenetz f\u00fcr Schule, Rathaus und Kindergarten in Aicha vorm Wald, das Mess- und Controllingsystem der Beleuchtung gemeindlicher Geb\u00e4ude in B\u00fcchlberg, das Konzept f\u00fcr eine PV-Freifl\u00e4chenanlage und die energetische Optimierung von Kl\u00e4ranlage und Therme in Eging. EU-F\u00f6rdermittel seien f\u00fcr das Rathaus F\u00fcrstenstein, die Erneuerung des Kindergartens in Neukirchen vorm Wald sowie die Schule und Bauhof in Ruderting beantragt worden. Gelder f\u00fcr die Schule Salzweg und Zusch\u00fcsse f\u00fcr die Beleuchtung von Rathaus und Bauhof in Tiefenbach. In Tittling habe man sich mit der Optimierung der Alarmzentrale befasst, in Witzmannsberg mit dem Kindergarten Rappenhof, in Windorf mit Kl\u00e4ranlagen und Rathaus.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektronische Z\u00e4hler f\u00fcr \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, gemeinsame Kl\u00e4rschlammentsorgung, Energieberatung, Klimaschutzprojekte in Schulen &#8211; die Vorhaben des neu gegr\u00fcndeten Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerks der elf Gemeinden der ILE &#8222;Passauer Oberland&#8220; hat Energie- und Netzwerkmanager Matthias Obermeier vom Planungsb\u00fcro Nigl und Mader bei der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,18],"tags":[],"class_list":["post-1431","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-energie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1431"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1482,"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1431\/revisions\/1482"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/passauer-oberland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}