{"id":1530,"date":"2018-07-02T10:10:45","date_gmt":"2018-07-02T08:10:45","guid":{"rendered":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=1530"},"modified":"2018-07-02T10:11:52","modified_gmt":"2018-07-02T08:11:52","slug":"energiekonzept-fuers-alarmzentrum-tittling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=1530","title":{"rendered":"Energiekonzept f\u00fcrs Alarmzentrum Tittling &#8211; Student Markus Hollweck \u00fcbergibt seine Masterarbeit zur energeitschen Optimierung an den Markt Tittling"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Der Markt Tittling hat sich als Mitglied dem Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk der ILE Passauer Oberland angeschlossen. So konnte \u00fcber den Netzwerkmanager Matthias Obermeier vom Planungsb\u00fcro Nigl und Mader ein Masterstudent der Technischen Hochschule Deggendorf gewonnen werden. Markus Hollweck, angehender Master of Engineering, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Mader und Matthias Obermeier vom Planungsb\u00fcro pr\u00e4sentierten Gemeindevertetern nun das gewerk\u00fcbergreifende Energiekonzept f\u00fcr das Alarmzentrum Tittling.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Netzwerkmanager unterst\u00fctzt die elf Mitgliedskommunen bei Ma\u00dfnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken und den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df reduzieren. Im Markt Tittling stand u. a. das Alarmzentrum auf der Priorit\u00e4tenliste. Der Geb\u00e4udekomplex aus den Jahren 1982 und 1985 ist im \u00fcberwiegenden Besitz des Marktes Tittling.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">B\u00fcrgermeister Helmut Willmerdinger begr\u00fc\u00dfte den Vorschlag von Netzwerkmanager Matthias Obermeier, die gewerk\u00fcbergreifende Erstellung eines Energiekonzeptes f\u00fcr das Alarmzentrum an den Masterstudenten Markus Hollweck der Fakult\u00e4t f\u00fcr Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen zu vergeben. Das Planungsb\u00fcro erm\u00f6glichte dem Master-Anw\u00e4rter die Durchf\u00fchrung der geplanten Studienabschlussarbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gemeinsam mit dem Liegenschaftsverwalter Christian Endl wurde die Bestandsaufnahme und Geb\u00e4udeanalyse des Alarmzentrums durchgef\u00fchrt. Neben der \u00f6rtlichen Polizei, dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und der Freiwilligen Feuerwehr sind auch der Bauhof mit Salzlager, sowie eine Wohneinheit untergebracht. Aufgrund verschiedenster Besitz-\/ Mietverh\u00e4ltnisse wurde jede Einheit einzeln betrachtet und separate Ma\u00dfnahmen erarbeitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Neben der baulichen Substanz und des allgemeinen Ist-Zustandes des Geb\u00e4udes, wurden die Geb\u00e4udeh\u00fclle und die Anlagentechnik begutachtet und ausgewertet. Dazu z\u00e4hlen u. a. die Fenster und T\u00fcren, die Heizungsanlage, die Photovoltaikanlage, aber auch die Beheizung und die Beleuchtung einzelner R\u00e4ume.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit der Pr\u00e4sentation des gewerk\u00fcbergreifenden Energiekonzeptes erhielt der Markt Tittling eine \u00dcbersicht \u00fcber den aktuellen Stand der Liegenschaften mit allen Schwachstellen in aufbereiteter Darstellung. Die Datenauswertung enth\u00e4lt alle W\u00e4rmeenergie- und Stromverbr\u00e4uche in aufgeschl\u00fcsselter \u00dcbersicht. F\u00fcr die Eigent\u00fcmer und Nutzer stellen die Ma\u00dfnahmen zur energetischen Optimierung den wichtigsten Part dar. Das gewerk\u00fcbergreifende Energiekonzept soll als Grundlage dienen, den Einsatz von Energie in der Alarmzentrale zu optimieren und dar\u00fcber hinaus Verbrauchswerte zu senken. Es konnten zahlreiche und zielgerichtete Ma\u00dfnahmen vorgeschlagen werden, f\u00fcr die teilweise staatliche F\u00f6rdermittel zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Um den unterschiedlichsten Anforderungen der einzelnen Nutzungseinheiten gerecht zu werden, wurden die vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen aufgegliedert. So wurde z. B. die Umr\u00fcstung der Beleuchtung auf LED-Technik detailliert mit Vor- und Nachteilen dargestellt. F\u00fcr viele Einheiten lohne sich der Tausch der kompletten Leuchten, f\u00fcr einzelne Nutzer rechne sich jedoch nur der Leuchtmitteltausch. Das Konzept gibt wieder, dass nicht nur Investitionskosten bzw. Amortisationszeit ausschlaggebend sind. Weitere Randbedingungen, wie optische Anspr\u00fcche, geplante Nutzungsdauer der Mieteinheit, sowie Alter der vorhandenen Leuchten sollten bei der Entscheidung ber\u00fccksichtigt werden. F\u00fcr den Bauhof und die Feuerwehr wurden beispielsweise Deckenstrahlplatten als Ersatz zu den Deckenheizl\u00fcftern vorgeschlagen. Die Investition von 8 Ger\u00e4ten hat neben der 40 prozentigen Energieeinsparung auch die angenehme Strahlungsw\u00e4rme f\u00fcr ein besseres Arbeitsklima zum Vorteil. Zu den weiteren vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen z\u00e4hlen u. a. die D\u00e4mmung von Decken und Au\u00dfenw\u00e4nden, der Austausch von Fenster und T\u00fcren, sowie die Optimierung der Heizungsanlage und der PV-Anlage. Die einzelnen Nutzer erhielten zudem Hinweise zu umweltbewussten Verhalten in den einzelnen Einheiten. So sollten veraltete K\u00fchl- und Gefrierschr\u00e4nke ausgetauscht werden bzw. bei Nichtbenutzung abgesteckt werden, auch sollten Heizk\u00f6rper frei zug\u00e4nglich sein, um einen freizirkulierenden Luftstrom zu gew\u00e4hrleisten; generell sind schaltbare Steckdosenleisten zu empfehlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">B\u00fcrgermeister Helmut Willmerdinger, Energiebeauftragter Christian Endl und Bautechniker Erwin Rudat bedankten sich f\u00fcr die detaillierte Ausarbeitung und professionelle Vorstellung des Energiekonzeptes. Die Unterlagen wurden an die Kommune \u00fcbergeben, so dass man sich \u00fcber die eine oder andere sinnvolle\u00a0 Ma\u00dfnahme Gedanken machen kann.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Markt Tittling hat sich als Mitglied dem Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk der ILE Passauer Oberland angeschlossen. 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