{"id":1689,"date":"2018-10-25T11:34:16","date_gmt":"2018-10-25T09:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=1689"},"modified":"2018-10-25T11:34:16","modified_gmt":"2018-10-25T09:34:16","slug":"auszeichnung-fuer-die-klimaschutzschule-haselbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=1689","title":{"rendered":"Auszeichnung f\u00fcr die \u201eKlimaschutzschule Haselbach\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1688\" style=\"width: 4752px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1688\" class=\"wp-image-1688 size-full\" src=\"https:\/\/passauer-oberland.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haselbach_grundschule.jpg\" alt=\"\" width=\"4742\" height=\"3031\" \/><p id=\"caption-attachment-1688\" class=\"wp-caption-text\">Mit den Schulkindern freuten sich (v. l.) Lehrerin Johanna Perner, Rektorin Evelyn Kr\u00f6mer, 2. B\u00fcrgermeister Christian F\u00fcrst (2. v. r.) und Lehrerin Sibylle Kratschmer \u00fcber die Auszeichnung durch ILE-Energiemanager Matthias Obermeier (Mitte). Foto: Schauer<\/p><\/div>\n<p><strong>Einbau von Themen in den t\u00e4glichen Unterricht hat sich bew\u00e4hrt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Haselbach.<\/strong> Klima- und Umweltschutz ist auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen in aller Munde, aber wird in der Realit\u00e4t auch danach gehandelt? Dieser Frage wollen die elf Gemeinden der Integrierten L\u00e4ndlichen Entwicklung (ILE) Passauer Oberland auf breiter Basis nachgehen und bedienen sich zur Unterst\u00fctzung des B\u00fcros Nigl &amp; Mader aus R\u00f6hrnbach. Dieses wiederum setzt beim Nachwuchs, n\u00e4mlich in den Schulen an und hat dort das Projekt \u201eEnergie sparen und Klima sch\u00fctzen\u201c implementiert. An der Grundschule Haselbach, wo auch die Auftaktveranstaltung stattfand, wurde das Thema laut Rektorin Evelyn Kr\u00f6mer mit der Frage verbunden \u201eWas kann ich f\u00fcr den Umweltschutz tun?\u201c Bei der Abschlussveranstaltung zum Projekt in der Schulaula betonte sie vor der versammelten Schulfamilie, sowie 2. B\u00fcrgermeister Christian F\u00fcrst und ILE-Energiemanager Matthias Obermeier vom B\u00fcro Nigl &amp; Mader, \u201ejeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt\u201c, so habe man an der Grundschule Haselbach zuerst Ideen gesammelt und diese im gesamten Schulleben, aber auch in den Unterrichtsf\u00e4chern Religion, Heimat- und Sachkunde, Kunsterziehung und Werken &amp; Gestalten zur genauen Definierung und Ausgestaltung eingebaut. Schwerpunkte waren dabei, wie kann ich Wasser und Strom sparen und weniger M\u00fcll produzieren. Ganz wichtig war dem Lehrerkollegium auch die Wertsch\u00e4tzung von Lebensmitteln und dass diese aufgegessen und nicht achtlos weggeworfen werden, sowie die Verwendung von Produkten aus der unmittelbaren Region. Zur St\u00e4rkung der Lernkonzentration kam die von der Gemeinde zur Verf\u00fcgung gestellte Sauerstoffampel h\u00e4ufig zum Einsatz, damit im Klassenzimmer rechtzeitig gel\u00fcftet wird.<\/p>\n<p>2. B\u00fcrgermeister Christian F\u00fcrst appellierte an die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ihre Ideen zum Klima- und Umweltschutz auch in die eigenen Familien und nach au\u00dfen zu tragen und als sogenannte Multiplikatoren f\u00fcr den Schutz der Umwelt zu beizutragen. Er begr\u00fcndete die Inanspruchnahme des B\u00fcros Nigl &amp; Mader durch die ILE-Gemeinden damit, dass in Punkto Klima- und Umweltschutz das sprichw\u00f6rtliche Rad sowohl von den Gemeinden als auch von den Schulen nicht neu erfunden werden musste.<\/p>\n<p>Mittels einer Power Point Pr\u00e4sentation zeigten die Lehrerinnen Sibylle Kratschmer und Johanna Perner die Unterrichtsschwerpunkte in den einzelnen Klassen auf. Die 3. Klasse hatte sich das Thema \u201eStrom sparen\u201c auf die Agenda gesetzt ein einen Stromdetektiven eingesetzt. Aus den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sprudelten die Stromeinsparungsvorschl\u00e4ge wie, Ger\u00e4t ganz abschalten und nicht auf Standby-Funktion laufen lassen, herk\u00f6mmliche Gl\u00fchbirnen und Leuchtstoffr\u00f6hren durch LED-Lampen ersetzen usw., nur so heraus. Die 2. Klasse besch\u00e4ftigte sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit dem Thema \u201eDer Wald ist in Gefahr \u2013 der Baum ist traurig\u201c und zeigte die Gefahren f\u00fcr den Wald, wie Borkenk\u00e4fer, M\u00fcll, Wildverbiss und vieles mehr auf. Das Wasser war Schwerpunktthema der 4. Klasse mit ihrer Lehrerin Johanna Perner.<\/p>\n<p>Die Klasse arbeitete heraus, dass zur Herstellung eines DIN A 4 Blattes 80 bis 100 Liter, zur Produktion eines T-Shirts 270 Liter und zur Herstellung einer Jeans gar 1000 Liter Wasser notwendig sind. Zur Demonstration des sparsamen Wasserverbrauchs wurde eine Malstunde im Freien gehalten und als Grundlage wurde Wasser aus dem Haselbach verwendet, was den entstandenen Bildern nicht anzusehen war. Nach den Worten von Rektorin Evelyn Kr\u00f6mer beteiligte sich auch der Elternbeirat am Energiesparprogramm der Schule, denn beim Schulfest wurde kein Einweggeschirr verwendet, zum Essen gab es nur \u201eFingerfood\u201c auf einer Papierserviette serviert.<\/p>\n<p>ILE-Energiemanager Matthias Obermeier lobte die Grundschule Haselbach, sie habe mit ihren Projekten den Nagel auf den Kopf getroffen, denn jeder kleine Beitrag zum Klima- und Umweltschutz ist wichtig. Die am Projekt teilnehmenden 15 Schulen sollen sich auch untereinander austauschen und Synergieeffekte nutzen. Als Auszeichnung f\u00fcr die Teilnahme am Projekt \u201eKlimaschutzschule 2018\u201c \u00fcberreichte er an Rektorin Evelyn Kr\u00f6mer eine Urkunde und einen Aufkleber f\u00fcr die Eingangst\u00fcre der Schule.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einbau von Themen in den t\u00e4glichen Unterricht hat sich bew\u00e4hrt Haselbach. 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