{"id":3429,"date":"2022-07-20T16:38:46","date_gmt":"2022-07-20T14:38:46","guid":{"rendered":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=3429"},"modified":"2022-09-06T14:01:34","modified_gmt":"2022-09-06T12:01:34","slug":"fachexkursion-fuehrte-nach-oberbayern-vielfaeltige-eindruecke-und-anregungen-gesammelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=3429","title":{"rendered":"Fachexkursion f\u00fchrte nach Oberbayern &#8211; Vielf\u00e4ltige Eindr\u00fccke und Anregungen gesammelt"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><strong>ILE Passauer Oberland informiert sich auf Exkursion nach Oberbayern &#8211; 30 Teilnehmer erhalten interessante Einblicke\u00a0<\/strong><\/h2>\n<p>Nach zwei Jahren Pause war es heuer wieder soweit. Die elf Gemeinden der ILE und \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland begaben sich auf eine Fachexkursion. Sie f\u00fchrte nach Oberbayern, zun\u00e4chst in den M\u00fcnchner Raum, danach in den Ruperti-Winkel zum Waginger See.<\/p>\n<p>Neben den kommunalen Vertretern nahmen die beiden Organisatorinnen dieser Fachexkursion, ILE-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Gabriele Bergmann und Projektmanagerin Barbara Messerer (\u00d6ko-Modellregion, \u00d6MR) sowie die zust\u00e4ndige Vertreterin des Amtes f\u00fcr l\u00e4ndliche Entwicklung Niederbayern, Meike Me\u00dfmer, teil. Als Mitglied der Lenkungsgruppe der \u00d6MR war auch Bio-Landwirt Walter Dankesreiter mit von der Partie. Auf sie alle warteten drei informative Tage zu verschiedenen Themen der integrierten l\u00e4ndlichen Entwicklung und der \u00d6ko-Modellregionen in Bayern.<\/p>\n<p>Am ersten Tag f\u00fchrte der Weg zu \u201eTagwerk\u201c nach Garching bei M\u00fcnchen, einer Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft, die sich zu Beginn der 1980er gegr\u00fcndet hatte. In einem Umkreis von 100 km sind heute \u00fcber 150 Bio-Betriebe angesiedelt, die ihre Produkte unter dem Dach von \u201eTagwerk\u201c vermarkten.<\/p>\n<p>Als zweite Anlaufstelle standen f\u00fcr die Exkursionsteilnehmer aus dem Passauer Oberland die Herrmannsdorfer Landwerkst\u00e4tten in Glonn, s\u00fcd\u00f6stlich von M\u00fcnchen, auf dem Programm. Unter der Pr\u00e4misse \u201evom Acker bis zum Teller\u201c wird hier das Ziel verfolgt, Anbau, Verarbeitung und Vermarktung zu vereinen. Neben einer Landwirtschaft sind auf dem Gel\u00e4nde der Herrmannsdorfer Landwerkst\u00e4tten eine B\u00e4ckerei, eine K\u00e4serei und eine Brauerei angesiedelt. Ebenso ist eine kleine Markthalle f\u00fcr den Verkauf der auf dem Hof erzeugten Produkte vorhanden. Es wird konsequent der Gedanke einer Kreislaufwirtschaft verfolgt, indem z.B. die anfallende Molke in der K\u00e4seproduktion f\u00fcr die F\u00fctterung der Schweine genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Tag zwei stand ganz im Zeichen der ersten Gemeinwohl-Gemeinde Deutschlands: Kirchansch\u00f6ring im Landkreis Traunstein. B\u00fcrgermeister Hans-J\u00f6rg Birner wartete auf die Besucher aus dem Passauer Oberland, um als erstes einen Rundgang durch seine kleine, feine Gemeinde &#8211; die erste Deutschlands, die sich als Gemeinwohl-Gemeinde zertifizieren lie\u00df! &#8211; zu unternehmen.<\/p>\n<p>Kirchansch\u00f6ring ist ein viel beachteter Ort, der sich in Bayern und dar\u00fcber hinaus einen Namen gemacht hat: Innovative Projekte wie das Haus der Begegnung mit unterschiedlichen Modellen des Zusammenwohnens im Alter, mit einer integrierten Hausarztpraxis sowie dem Sozialb\u00fcro der Gemeinde und einem \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Garten zum Austausch untereinander und einem Gemeinschaftsraum als Treffpunkt der Gemeindeb\u00fcrger geh\u00f6ren zu Kirchansch\u00f6rings Investitionen in die Zukunft. Aber auch die Jugend kommt nicht zu kurz. So wurde das ehemalige Bahnhofsgeb\u00e4ude, ein fr\u00fcherer Leerstand, zum Zentrum f\u00fcr Jugendliche und Kulturinteressierte, genannt KuBa (Kultur im Bahnhof) ausgebaut. Ebenso geh\u00f6rt Kirchansch\u00f6ring zu den Gemeinden, die f\u00fcr das Projekt digitales Dorf ausgew\u00e4hlt wurden, \u00e4hnlich wie Spiegelau im Landkreis Freyung-Grafenau. In Sachen B\u00fcrgerbeteiligung geht Kirchansch\u00f6ring seit rund zwei Jahrzehnten eigene Wege, bezieht die B\u00fcrgerschaft in alle wichtigen Entwicklungsprozesse der Gemeinde ein, wie aktuell beim Thema \u201eZukunftstaugliches Bauen &amp; Wohnen\u201c. B\u00fcrgermeister Hans-J\u00f6rg Birner ist auch Vorsitzender der ILE Waginger See \u2013 Rupertiwinkel, die eine der ersten \u00d6ko-Modellregionen Bayerns war. Sehr viel Wert wird dort auf Themen wie Biodiversit\u00e4t in den Gemeinden, kommunale Fl\u00e4chenbewirtschaftung und Gew\u00e4sserschutz (wegen der Seen\u00e4he) gelegt.<\/p>\n<p>ILE Vorsitzender Stephan Gawlik, B\u00fcrgermeister aus F\u00fcrstenstein, konnte seinem Amtskollegen nicht genug danken, dass er sich f\u00fcr die Gruppe aus dem Passauer Oberland den ganzen Tag pers\u00f6nlich f\u00fcr den Rundgang, den Vortrag und die Fragen zur Verf\u00fcgung stellte. So viel geballte Information auf so kurze Zeit beeindruckte alle Exkursionsteilnehmer.<\/p>\n<p>Am letzten Tag galt der Besuch dann der \u00d6ko-Modellregion Waginger See \u2013 Rupertiwinkel, Die dortige Projektmanagerin stellte dem Passauer Oberland die Aktivit\u00e4ten ihrer \u00d6ko-Modellregion vor, die entlang von Wertsch\u00f6pfungsketten und Bewusstseinsbildung rund um den \u00d6kolandbau angesiedelt sind.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_gallery type=&#8220;image_grid&#8220; images=&#8220;3432,3433,3435,3438&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] ILE Passauer Oberland informiert sich auf Exkursion nach Oberbayern &#8211; 30 Teilnehmer erhalten interessante Einblicke\u00a0 Nach zwei Jahren Pause war es heuer wieder soweit. Die elf Gemeinden der ILE und \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland begaben sich auf eine Fachexkursion. 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