{"id":3525,"date":"2022-09-16T13:49:16","date_gmt":"2022-09-16T11:49:16","guid":{"rendered":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=3525"},"modified":"2022-09-16T13:54:47","modified_gmt":"2022-09-16T11:54:47","slug":"landtagsabgeordnete-zu-besuch-in-den-oeko-modellregione","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=3525","title":{"rendered":"Landtagsabgeordnete zu Besuch in den \u00d6ko-Modellregion"},"content":{"rendered":"<h4>MdL Gisela Sengl und MdL Rosi Steinberger (B\u00fcndnis 90\/ Die Gr\u00fcnen) im Passauer Oberland und Ilzer Land unterwegs<\/h4>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-xl-12 col-md-12\">\n<div class=\"teaser-text\">\n<p>Welche Themen besch\u00e4ftigen die Menschen in den \u00d6ko-Modellregionen vor Ort? Wie kann die Politik bei den aktuellen Fragestellungen in der Bio-Landwirtschaft t\u00e4tig werden? Antworten auf diese Fragen suchten die beiden Landtagsabgeordneten Gisela Sengl und Rosi Steinberger (beide B\u00fcndnis 90\/ Die Gr\u00fcnen) bei einem Besuch in den \u00d6ko-Modellregionen Passauer Oberland und Ilzer Land Anfang August. Beim Tagesprogramm in den beiden Regionen verschafften sie sich einen \u00dcberblick \u00fcber die Handlungsbereiche der \u00d6ko-Modellregionen und lernten Menschen und landwirtschaftliche Betriebe vor Ort kennen. Die Projektmanagerinnen Barbara Messerer (Passauer Oberland) und Katharina Hobelsberger (Ilzer Land) gestalteten gemeinsam in Absprache mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort das Programm.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"image-row\"><\/div>\n<div class=\"teaser-text\">\n<p>Der Tag begann in Eppenschlag, wo sich die Runde im Gemeindehaus einfand. Peter Schmid, 1. Bgm. Eppenschlag berichtete vom Genussdorf Eppenschlag und der Umwandlung eines leerstehenden Dor-Wirtshauses in eine Bauernmarkthalle, in der k\u00fcnftig Bio- und regionale Produkte vermarktet werden sollen. Er appellierte an die Politikerinnen, dass f\u00fcr ein solches Vorhaben unbedingt die Unterst\u00fctzung von politischer Seite n\u00f6tig ist. Der Umsatz im Lebensmittel-Bereich ist derzeit r\u00fcckl\u00e4ufig ist, dies bekommen auch Petra Friedl, Bio-Landwirtin und Inhaberin des Perlesreuter Landmarktes sowie Monika Bauer zu sp\u00fcren. Die Landwirtin aus Eppenschlag musste gemeinsam mit ihrer Familie den Neubau eines Schweinestalles aufgrund der derzeit vorherrschenden Planungsunsicherheiten und hohen Baukosten auf Eis legen. Um Menschen vom Mehrwert der Bio-Lebensmittel zu \u00fcberzeugen, bedarf es weiterhin einer intensiven Bewusstseinsbildung in den \u00d6ko-Modellregionen, ist sich die Runde sicher.<\/p>\n<p>Nach dem interessanten Vormittag ging es zur Mittagseinkehr in die Bio-B\u00e4ckerei Wagner am Zugsberg, wo ein kurzer Austausch mit Betriebsleiter Hans-Peter Wagner stattfand und man sich mit Bio-Verpflegung bester Qualit\u00e4t f\u00fcr das Nachmittagsprogramm st\u00e4rkte. Im Anschluss stand eine Betriebsbesichtigung bei Familie Dankesreiter in Muth bei Tittling auf der Agenda: seit 2016 wird der Milchviehbetrieb biologisch bewirtschaftet und seit 2020 setzt das Betriebsleiterehepaar Franz und Stefanie auf die Erzeugung von Heumilch. Hierzu wurde eigens eine Heutrocknung gebaut. 2022 folgte eine Verkaufsh\u00fctte, um in die Direktvermarktung der eignen Milch, von K\u00e4se und weiterer Produkte einzusteigen. Finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Verkaufsautomaten konnte hier der Verf\u00fcgungsrahmen f\u00fcr \u00d6ko-Projekte leisten, der in den \u00d6ko-Modellregionen in Bayern ein F\u00f6rderinstrument darstellt.<\/p>\n<p>Der Betriebsbesuch bei Walter Dankesreiter stand als letzter Punkt auf dem Plan. Der Bio-Pionier, der sowohl seinen Betrieb als auch den Betrieb seiner Frau bereits in den 80er und 90er Jahren auf die biologische Wirtschaftsweise umgestellt hatte, geht nach wie vor neue Wege: Die Umstellung zur Ammenkuhhaltung m\u00f6chte die Familie im kommenden Jahr umsetzen. Zur vielf\u00e4ltigen Fruchtfolge auf dem Betrieb geh\u00f6ren neben verschiedenen Getreidearten und H\u00fclsenfr\u00fcchten unter anderem auch Kartoffeln. Walter Dankesreiter bringt sich neben seiner T\u00e4tigkeit auf dem landwirtschaftlichen Betrieb mit viel Engagement durch sein Mitwirken in verschiedenen Gremien in die \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland ein.<\/p>\n<p>Zuletzt zogen die beiden Landtagsabgeordneten Sengl und Steinberger Res\u00fcmee:<br \/>\nDie \u00d6ko-Modellregionen haben weiterhin Strahlkraft, denn durch den Aufbau und die St\u00e4rkung regionaler Bio-Wertsch\u00f6pfungsketten bleiben die Waren- und Geldfl\u00fcsse in der Region und leisten einen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Menschen. Besonders wirkungsvoll scheint hierbei auch der \u201aVerf\u00fcgungsrahmen f\u00fcr \u00d6ko-Projekte\u2018, eine seit 2022 verf\u00fcgbare F\u00f6rderm\u00f6glichkeit f\u00fcr die \u00d6ko-Modellregionen. Durch diese F\u00f6rdergelder wird die \u00d6ko-Modellregion nochmal ein St\u00fcck weit sichtbarer gemacht und kann Landwirtinnen und Landwirte in der Region unterst\u00fctzen, kleinere Projekte umzusetzen, so Christian F\u00fcrst, federf\u00fchrender B\u00fcrgermeister der \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland. Zuletzt waren sich alle Beteiligten auf jeden Fall einig: B\u00fcrgermeister, Projektmanagerinnen und Akteure der \u00d6ko-Modellregion m\u00fcssen weiterhin an einem Strang ziehen, um den \u00d6ko-Landbau mit seinen St\u00e4rken f\u00fcr Klima, Umwelt, Mensch und Tier in der Region und besonders in dieser schwierigen Phase weiter zu etablieren.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>\u00a9 Foto: Konstantin Kraus<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MdL Gisela Sengl und MdL Rosi Steinberger (B\u00fcndnis 90\/ Die Gr\u00fcnen) im Passauer Oberland und Ilzer Land unterwegs Welche Themen besch\u00e4ftigen die Menschen in den \u00d6ko-Modellregionen vor Ort? 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