{"id":4663,"date":"2025-07-08T13:38:50","date_gmt":"2025-07-08T11:38:50","guid":{"rendered":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=4663"},"modified":"2025-07-08T13:38:50","modified_gmt":"2025-07-08T11:38:50","slug":"guten-ideen-schlau-umgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=4663","title":{"rendered":"Guten Ideen schlau umgesetzt"},"content":{"rendered":"<div>\n<h2 class=\"article__subtitle\">Zwei Biobetriebe aus Windorf gaben Einblick in ihre Betriebsphilosophie<\/h2>\n<\/div>\n<div class=\"article__teaser\">Windorf. Die Biobauern-Treffen in der \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland sind beliebt. Dies zeigte die letzte Veranstaltung bei der \u00fcber 40 Personen an den Hoff\u00fchrungen bei Familie Eckert und anschlie\u00dfend bei Familie Gierl in Wimberg bei Windorf teilnahmen. Der Windorfer B\u00fcrgermeister Franz Langer begr\u00fc\u00dfte die Besucher zu Beginn des Treffens. Er betonte, dass seine Gemeinde \u00fcber die \u00d6ko-Modellregion viel Engagement f\u00fcr die Bio-Betriebe in der Gemeinde aufbringen w\u00fcrde. Im Anschluss dankte Franz Langer den beiden Familien, die das Biobauern-Treffen ausrichteten und w\u00fcnschte einen regen Austausch.<\/div>\n<div class=\"article__content\">\n<p>Michael Eckert kaufte gemeinsam mit seiner Frau Susann das kleine Anwesen in Wimberg und errichtete auf der alten Hofstelle ein Bauernhaus aus nat\u00fcrlichen Baustoffen. Gemeinsam f\u00fchren sie eine Imkerei mit 30 Bienenst\u00f6cken. Aus diesem Grund bauten sie im Bauernhaus einen lebensmittelrechtlich zugelassenen Verarbeitungsraum zum Schleudern des Honigs. Weil Michael Eckert auch J\u00e4ger ist und sein Wild und die von ihm gehaltenen Tiere vor Ort zerlegen m\u00f6chte, r\u00fcstete er den Raum zum EU-zertifizierten Schlacht- und Zerlegeraum um. Nat\u00fcrlich braucht es eine saubere Trennung von Fleisch- und Honigverarbeitung, erkl\u00e4rte Michael Eckert, als er den interessierten Teilnehmenden seine Verarbeitungsr\u00e4ume zeigte. In enger Abstimmung mit dem Veterin\u00e4ramt im Landkreis Passau konnte der Unternehmer die verschiedenen Anforderungen sinnvoll unter einen Hut bringen. Seit diesem Jahr befindet sich die Imkerei in Umstellung auf \u00f6kologische Wirtschaftsweise. Das Imkerpaar entschied sich f\u00fcr den Verband Bioland, da sie die Regeln des Verbands in Bezug auf ihre Bienenhaltung am passendsten empfanden. In den n\u00e4chsten Monaten m\u00f6chten die Imker ihren Betrieb um weitere Bienenv\u00f6lker erweitern.<\/p>\n<p>Nach der Besichtigung bei den Eckerts \u00fcbernahm Johannes Gierl die Gruppe und begleitete sie zu seinem benachbarten Bio-Milchviehbetrieb. Im Innenhof, neben dem historischen Bauernhaus, erz\u00e4hlte Johannes Gierl \u00fcber seinen Werdegang als Landwirt und die Geschichte des familiengef\u00fchrten Bauernhofs. F\u00fcr seine 35 Milchk\u00fche mit Nachzucht bewirtschaftet er mit seiner Frau Eliana und seinen Eltern Hans und Uschi circa 70 Hektar im Vollerwerb. Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen sind Gr\u00fcnland, ein Drittel Ackerland. Wie viele Biobetriebe arbeitet Johannes Gierl mit einer weiten und vielf\u00e4ltigen Fruchtfolge bestehend aus Mais, Gerste, Triticale, einem Gemenge aus Hafer, Ackerbohnen und Erbsen sowie Kleegras. Immer wieder probiert er auf kleinen Schl\u00e4gen neue Feldfr\u00fcchte aus, wie zum Beispiel Soja, Hanf oder wei\u00dfe Lupine. Nicht immer gehen alle Versuche gut aus, so der Biobauer, aber dieses Jahr hat er Gl\u00fcck mit dem Anbau der Lupine.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit des Betriebs ist die Gr\u00f6\u00dfe der Weide. Die Rinder haben 15 Hektar Wiese f\u00fcr den t\u00e4glichen Weidegang zur Verf\u00fcgung. In der Weidesaison verbringen die Tiere hier Tag und Nacht. Nur zu den Melkzeiten erscheinen sie am Weidezaun, der sich auf der dem Stall gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite befindet. T\u00e4glich treibt Gierl seine Tiere zweimal \u00fcber die kleine Gemeindestra\u00dfe. Das ist eine Herausforderung, wenn auch die Tiere absolut diszipliniert die Stra\u00dfe \u00fcberqueren. Gern h\u00e4tte Johannes Gierl ein Hinweisschild angebracht, um die Autofahrer auf die m\u00f6gliche Gefahr hinzuweisen. Bisher hatte er jedoch noch keinen Erfolg bei der Beantragung.<\/p>\n<p>Nach einem Rundgang \u00fcber den Bio-Milchviehbetrieb kamen die Teilnehmenden in den Genuss einer herzhaften Brotzeit, die Familie Gierl und Susann Eckert liebevoll vorbereitet hatten. F\u00fcr die Biobauern in der Region ist der Stammtisch in den letzten Jahren zu einem wertvollen Element des Austauschs zwischen Berufskollegen geworden. \u201eWir finden es super, dass wir \u00fcber den Biobauern-Stammtisch regelm\u00e4\u00dfig zusammenkommen\u201c sind sich die Biobauern einig.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Biobetriebe aus Windorf gaben Einblick in ihre Betriebsphilosophie Windorf. Die Biobauern-Treffen in der \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland sind beliebt. 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