{"id":4906,"date":"2026-02-24T13:09:38","date_gmt":"2026-02-24T11:09:38","guid":{"rendered":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=4906"},"modified":"2026-02-24T13:09:38","modified_gmt":"2026-02-24T11:09:38","slug":"oeko-modellregion-passauer-oberland-foerdert-wieder-9-oeko-kleinprojekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/passauer-oberland.de\/?p=4906","title":{"rendered":"\u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland f\u00f6rdert wieder 9 \u00d6ko-Kleinprojekte"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00f6rdertopf beim ersten Anlauf ausgesch\u00f6pft<\/strong><\/p>\n<p>Was haben eine Verarbeitungsk\u00fcche im Container und eine Erlebnisimkerei gemeinsam? Nicht viel m\u00fcsste man auf den ersten Blick meinen. Doch beide Projekte sind Teil der diesj\u00e4hrigen F\u00f6rderung Verf\u00fcgungsrahmen \u00d6koprojekte in der \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland. Ende Januar kam das Entscheidungsgremium, bestehend aus Walter Dankesreiter, Franz-Xaver Dankesreiter, Josef Fischl, B\u00fcrgermeister Georg Hatzesberger und Franz Dankesreiter, in Abwesenheit von B\u00fcrgermeister Josef Hasen\u00f6hrl, im Rathaus Tiefenbach zusammen. Unter der Moderation von \u00d6ko-Modellregionsmanagerin Pia Auberger stimmten sie \u00fcber die in diesem Jahr eingereichten Projekte ab.<\/p>\n<p>Mit dem F\u00f6rdertopf f\u00fcr \u00d6ko-Kleinprojekte stellt das Staatsministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus den bayerischen \u00d6ko-Modellregionen j\u00e4hrlich je 45.000 Euro an F\u00f6rdergeld zur Verf\u00fcgung. Diese Summe wir von den 11 Gemeinden der ILE Passauer Oberland um 5.000 Euro Eigenanteil aufgestockt. F\u00f6rderf\u00e4hig sind Kleinprojekte in der \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland zur St\u00e4rkung der regionalen Bio-Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft und regionaler Bio-Wertsch\u00f6pfungsketten. Dem F\u00f6rderaufruf der \u00d6ko-Modellregion im Juli letzten Jahres waren bis zum Fristende am 11.01.2026 insgesamt 11 Betriebe gefolgt.<\/p>\n<p>Nach der Abstimmung durch das Gremium d\u00fcrfen sich nun folgende Projektantragsteller auf die finanzielle Unterst\u00fctzung durch die \u00d6ko-Modellregion freuen. So zum Beispiel die Gemeinde Tiefenbach, die eine Imagebildungskampagne f\u00fcr den \u00d6ko-Landbau initiieren m\u00f6chte. \u00dcber einen Zeitraum von ca. 6 Monaten werden Themen und Projekte aus der \u00d6ko-Modellregion \u00fcber Radio, Printmedien und Social Media dargestellt. Der Gem\u00fcsehof Fischl wiederum wird zur Erweiterung des eigenen Sortiments Beerenstr\u00e4ucher mit einer Zisterne zur Bew\u00e4sserung anschaffen. Die Beerenstr\u00e4ucher sollen zwischen die Gem\u00fcsebeete gepflanzt werden und als nat\u00fcrlicher Wind- und Erosionsschutz dienen \u2013 so werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. In F\u00fcrstenstein hingegen wird mit dem F\u00f6rdergeld eine Bio-Erlebnisimkerei entstehen. Der au\u00dferschulische Lern- und Erlebnisort dient der Sensibilisierung f\u00fcr \u00f6kologische Landwirtschaft, Biodiversit\u00e4t und die Bedeutung von Bienen. Die Bio-Gem\u00fcseg\u00e4rtnerei am Flo\u00dfmannhof l\u00e4sst sich verschiedene Anschaffungen zur Verbesserung des innerbetrieblichen Ressourcenmanagements, wie zum Beispiel einen Bew\u00e4sserungscomputer mit Bew\u00e4sserungssystem, f\u00f6rdern. Sowohl der Biohof Knott, also auch der Permakulturhof Wei\u00df werden beim Bau von je einem Verarbeitungsraum finanziell unterst\u00fctzt. Der Biohof Eder wird sich mit Hilfe der F\u00f6rderung eine Sitzgruppe f\u00fcr Verkostungen der hofeigenen Produkte anschaffen. Max Weikelstorfer investiert mit Hilfe der F\u00f6rderung in ein Doppelmesserm\u00e4hwerk. Dies soll die Futterqualit\u00e4t am Betrieb erh\u00f6hen und eine boden- und insektenschonende Mahd erm\u00f6glichen. Der Pinzgauerhof Bauer-Fr\u00f6hler wiederum strebt mit der Anschaffung eines H\u00fchnermobils eine Betriebszweigerweiterung um Bio-Eier an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMit dem uns zur Verf\u00fcgung stehenden F\u00f6rdergeld k\u00f6nnen wir Kleinprojekte regionaler Bio-Betriebe schnell und einfach f\u00f6rdern. So ist schon das ein oder andere neue Produkt entstanden. Zum Beispiel ein Hanf\u00f6l aus dem Passauer Oberland, durch die Anschaffung einer \u00d6lpresse. Durch den Bau von Hofl\u00e4den st\u00e4rken wir direkt die regionale Nahversorgung und helfen den Betrieben bei der Vermarktung ihrer Produkte.\u201c, freut sich Pia Auberger \u00fcber die Finanzspritze des Staatsministeriums bzw. der ILE. Die Projektmanagerin ist sich sicher, dass das F\u00f6rderinstrument mit dem sperrigen Titel \u201eVerf\u00fcgungsrahmen \u00d6koprojekte\u201c die Ziele der \u00d6ko-Modellregion Passauer Oberland optimal unterst\u00fctzt und die Bio-Landwirtschaft in der Region vorw\u00e4rtsbringt. Umso sch\u00f6ner ist es, so die Projektmanagerin, dass das F\u00f6rderinstrument nun schon seit Jahren in der \u00d6ko-Modellregion voll ausgesch\u00f6pft wird. Durch die Investitionen profitieren auch andere regionale Firmen enorm, denn 50.000 Euro F\u00f6rdergeld entspricht einer Netto-Investitionssumme von 100.000 Euro, die meist regional ausgegeben werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00f6rdertopf beim ersten Anlauf ausgesch\u00f6pft Was haben eine Verarbeitungsk\u00fcche im Container und eine Erlebnisimkerei gemeinsam? Nicht viel m\u00fcsste man auf den ersten Blick meinen. 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